Bereits um 4:00 Uhr wartete das Taxi beim Hostel auf uns und wir durften endlich Quito verlassen.  Wir konnten dem Abgas, der Höhe und dem Lärm entfliehen. Ihr merkt, wir freuten uns riesig aufs Inselparadies. Besonders weil wir aus gesundheitlichen Gründen die zwei Tage zuvor das Hotelzimmer kaum verliessen. Die Reise verlief glatt und das freute vor allem Yasmin.

Auf der „Odyssey Galapagos“ angekommen, gab es zuerst eine Stärkung an Board. Mit Dinghys (so werden Schlauchboote auf den Galapagos genannt) wurden wir auf die erste Insel „San Cristobal“ gebracht, mit dem Ziel gelbe Iguanas zu finden. Leider war es regnerisch, so dass wir unsere Regenjacke nicht auszuziehen brauchten. Uns erwartete eine „einfache“ Wanderung, doch das Wetter machte dem Guide einen Strich durch die Rechnung. Wir stapften durch Schlamm und rutschten auf den Steinen aus. Jemand aus unserer Gruppe hat, sogar seine Schuhsohle verloren! War wohl das billige Modell 🙂

Aber wir wurden mehr als fündig:

Direkt am Meer fanden wir „Marine Iguanas“. Sie tauchen im Meer bis zu 30 Meter tief und bis zu einer halben Stunde, um dort Algen zu fressen. Das grössere mit den bunteren Farben ist das Männchen und neben an sitzt das Weibchen. Sein Versuch, ihr mit spucken zu imponieren fand bei ihr keine Beachtung, im Gegensatz zu uns! Weiter stechen sofort die omnipräsenten roten Krebse in die Augen. Die sind wirklich überall!

Auf dem Dragon Hill fanden wir dann auch die gelben Iguanas. Sie leben nur am Land und schwimmen nicht. Ihre Farbe erhalten sie durch den Verzehr von den Früchten der Kakteen.

Zurück an Board werden wir von der Crew mit Säften, Snacks und feine Buffets verwöhnt. Vor dem Schlafen, standen wir noch lange am Heck des Schiffes und beobachteten jagende Seelöwen und Haie (wahrscheinlich der Galapagos Hai), welche durch die kleinen Fische angelockt wurden die um die Lichter unseres Boots schwammen. Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse, gibt es davon keine Fotos. Trotz des eher miesen Wetters, war der Tag ein voller Erfolg!

Nach einer kurzen Nacht, die wir auf Liegestühlen auf dem zweiten Deck verbracht haben (wir brauchten frische Luft beim Schlafen), ging das Abenteuer weiter. Es war immer noch grau und nass und wir befürchteten das Schlimmste. Unsere Trekkingschuhe trieften immer noch vom Waschen im Meer am Tag davor. Wir befürchteten schon, dass sie nie wieder trocken sein werden. Zum Glück hatten wir noch andere gute Schuhe dabei! Dieses Mal war der Boden aber nicht schlammig. Was für ein Glück für unsere Schuhe und die Schiffs-Crew. Diese übernimmt jeweils das Schuhe-putzen nach den Ausflügen! Wir gingen an Land um Seelöwen zu sehen – erfolglos. Wir genossen einfach die schöne Landschaft und die vielen verschiedenen Vögel um uns herum.

Da der Tag noch jung war, ging es direkt nach einer Lernsession „Wie man richtig schnorchelt“ auf einen Schnorchel-Ausflug. So hatte Yasmin dann schon ihre erste Begegnung mit einem schwimmenden Seelöwen, Trompetenfischen und anderen kleinen Fischen. Daniel genoss die Auszeit im Jacuzzi. Er war immer noch nicht ganz auf den Beinen. Am Nachmittag war er aber wieder mit von der Partie. Der war nämlich um einiges spektakulärer. Zu sehen gab es Seelöwen, grosse Fischschwärme, einem Rochen und PINGUINE! Ein weiteres Highlight war, die Sonne, die sich auf unserer Reise endlich mal so richtig präsentierte. Die ganze Landschaft, die Tiere und das Meer wirkten gleich noch tausendmal schöner!

Die Pinguine hier in Galapagos sind die zweitkleinsten der Welt, nur in Neuseeland gibt es noch kleinere, das jedenfalls erzählt uns der Guide. Am Südpol drücken die Pinguine ihre Flügel ganz nahe an ihren Körper, um die Wärme zu speichern. Hier in Galapagos ist das natürlich überflüssig. Sie halten ihre Flügel immer ein bisschen weg vom Körper und stehen dann so im Wind, dass ihre Körper gekühlt werden. Wir kopierten diese Technik während Wanderungen an den folgenden Tagen. Sie funktioniert tiptop!

Wir merken soeben, dass der Blogeintrag wohl sehr lang wird. Sind wir doch erst knapp in der Hälfte angekommen… Deshalb hier mal ein Schnitt. Weitere Erlebnisse folgen demnächst!

HIER gehts zum Teil 2!

wir_nach_schnorcheln

8 Replies to “Der teuerste Zoo der Welt – 5 Tage im Inselparadies Galapagos”

  1. Ihr lieben 2.
    Jeden Tag sind wir bei euch und freuen uns auf euere schönen. neuen Bilder und die tollen Berichte. Wir sind ganz überrascht, wie schön die Welt sein kann, auch bei Regenwetter. Ist Yasmins Daumen wieder brauchbar?
    Behüt euch Gott und ganz liebi Grüess
    vo Oma und Opa us Engelburg

    1. Hallo ihr zwei Lieben
      Ja die Welt ist wirklich schön. In unsere jetztige Destination ‚Französisch Polynesien‘ haben wir uns verliebt!! Meine Schwester und Freddy haben eine Ferndiagnose gewagt, sie tippen auf ein Ekzem. Also behandle ich ihn jetzt mit einer starken Salbe. Wir hoffen fest, das dass längerfristig wirkt. Aber im Moment ist Daniel meine grössere Sorgen. Hoffentlich ist er bald auf den Beinen. Er hat die Grippe, der Arzt gab Gott sei Dank Entwarnung bezüglich tropischen Krankheiten! Liebe Grüsse, Yasmin

  2. Hoi ihr 2 Lieben,
    danke, dass wir mit euch diese herrliche Reise miterleben können, mit so wunderschönen Bildern. Wir freuen uns schon auf die nächste Sendung. Bleibt gesund und b’hüet eu Gott.
    Mit liebe Grüess ……… vo Oma und Opa

  3. liebe yasmin und daniel
    was meinst du nicht auf den dam sind euch krank geworden das ist nicht gut aber trotz dem wünschen ich euch gute besserung
    wow was fur schöne bilder von galapagos
    und wünschen euchalles gute ich hab euch beiden lieb ovi

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