Eine Woche tun wir einfach nichts!

Die Abreise in Tahiti war nicht ganz so einfach, wie die Einreise. In letzter Sekunde konnten wir unser Weiter-Reiseticket vorweisen und checkten fünf Minuten vor dem Boarding ein. In Neuseeland wurden wir herzlich von Paul und Rae begrüsst und verliessen ihr Haus nicht so schnell wieder. Denn wir haben schon beim Buchen des Fluges entschieden, dass unabhängig wie schnell Daniel sich im kühleren Klima von seinen Magenbeschwerden erholt, nehmen wir uns Zeit nichts zu tun. Denn eine Vermutung die wir haben, ist dass er seit Ecuador nie vollständig auskuriert war, weil wir ja immer auf Achse sind. Also machen wir eine Reisepause. Wir wollen den Kreislauf-des-Krank-Seins durchbrechen. Wir schauten TV, spielten Spiele und lasen Harry Potter (endlich weiss ich wie das Gryffindorschwert im siebten Teil zu Harry fand!!) oder Blogs über Neuseeland. Daniel fühlte sich bereits nach 2-3 Tagen wieder fit. Doch wir hielten uns an unseren Vorsatz. Wir gingen auch sicherheitshalber zum Arzt. Alle Tests waren negativ und damit stehen die Chancen gut, dass wir nicht wieder von Magenproblemen geplagt werden. Amen!

Was steht jetzt an?

Immer noch nichts. Unser nächster Flug nach Queenstown hebt erst am 26. April ab. Bis dahin erkunden wir die Region mit unserem Nissan rundum Auckland, lassen das ganze aber gemütlich angehen. Wir schauten die Sehenswürdigkeiten der Stadt aus verschiedenen Winkeln an. Dazu gehört die Harbor Bridge und der Skytower im Stadtzentrum. Dieser ist 328 Meter hoch und die Aussicht von dort muss der Wahnsinn sein. So aber auch der Eintrittspreis von über 30 NZD pro Person. Ich glaube, dieses Geld werden wir für etwas anderes sparen. Ebenso eine tolle Aussicht hatten wir vom Mount Eden und erst noch gratis. In etwa 15 Minuten läuft man zur Spitze und kann in beide Richtungen das Meer sehen.

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Wem ist es aufgefallen? Wir haben hauptsächlich für den Südpazifik gepackt. Wir hatten nur wenige Socken, keine Jeans und keine warme Jacke dabei. Also machten wir uns auf wärmere Ausrüstung einzukaufen, denn im Süden könnte es während unserem Aufenthalt im Mai sogar schneien!

Strand und Wein auf Waiheke Island

Doch bevor wir im Schnee versinken, geniessen wir das Strandwetter. An einem besonders sonnigen Tag stiegen wir morgens vor sieben Uhr ins Auto. Unser Ziel war der Fährenhafen auf der anderen Seite von Auckland und dazwischen lag eine Stunde Stau. Nach dem wir das Verkehrschaos bewältigt hatten, tukerten wir gemütlich für eine Stunde übers Meer. Es hätte, eine schnellere Fähre näher von unserer Unterkunft gegeben. Aber wir haben einfach das erst Beste gebucht. 😀

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Der Vorteil, dass wir während der Herbstzeit in Neuseeland, ist die Nebensaison. Während unseres Spazierganges „Five Beach Walk“ trafen wir kaum Leute. Wie der Name der Route verrät, läuft man dabei an fünf Stränden vorbei. Bei jeder Bucht waren wir erneut über die Aussicht begeistert und konnten den Finger nicht von der Kamera lassen. Ein wunder dass wir die vorgeschlagene Wanderzeit einhalten konnten!

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Aber die Insel hielt noch mehr für uns bereit. Zum Mittagessen gingen wir in den Weingarten „Stoneyridge“. Wir tranken je ein Gläschen vom regionalen Wein und genossen die Aussicht auf die hügelige Landschaft. Es war so unglaublich idyllisch!

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Gründe fürs Dankgebet

  • Danke für die vollständige Genesung von Daniel
  • Danke für unseren liebevollen Gastgeber

Gründe fürs Bittgebet

  • Wir wollen gesund bleiben!

4 Replies to “Beine hochlagern in Auckland”

  1. Liebe Jasmin ich kann so schön gedanklich mit euch mitreisen, denn an den meisten Orten war ich im letzten Jahr auch. Tahiti das heisst Moorea hat uns auch sehr gefallen, obwohl die Preise wirklich unglaublich sind! Kaum vorstellbar wie sich Einheimische überhaupt Essen leisten können! Es tut mir sehr leid zu hören, dass ihr oder vor allem Daniel so oft krank seid. Hoffentlich schafft ihr es euch gänzlich zu erholen, denn reisen ist nur schön, wenn man die neuen Umgebungen auch mit allen Sinnen geniessen kann. Aber eine Lektion von einer langen Reise habt ihr schon gelernt…. Geht es langsam an, denn die Seele braucht auch Zeit um mitzukommen.. Das vergisst man gerne ob all den wunderbaren Zielen. Nun wünsche ich euch viele tolle Erlebnisse und gute Gesundheit und eine Portion Gelassenheit und Langsamkeit. Machts gut freue mich über euren nächsten Beitrag! Lieber Gruss aus dem Kiga Monica

    1. Hallo Monica
      Danke für dein treues Lesen und deinen lieben Kommentar 😊 Wir haben oft bei Einheimischen übernachtet, so freundliche und hilfsbereite Menschen. Aber ausschliesslich alle haben gesagt, wie teuer das Leben ist oder wie schwierig es ist Arbeit zu bekommen, aber zum Glück gäbe es ein Meer voller Fische zum fangen. Es war sehr eindrücklich ihre Geschichten zu hören. Wir haben schon vorher immer den Tipp bekommen, langsam zu reisen. Wir haben es nicht geglaubt und die Lektion jetzt gelernt. 🤣 Wir haben zum Glück ja alle Zeit der Welt! Liebe Grüsse zurück! Yasmin

  2. Schön, dass es am Daniel wieder besser gaht! Hebed eu wiiterhin Sorg!
    Sehr cooli Bilder, woner mit eus teilt hend! Ganz liebi Grüess, Jenny

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