So einen Titel erwartest du eher in der Sparte von „Neuseeland“, immerhin sind dort Hobbiton und andere berühmte Filmkulissen. Bestimmt wird ein solcher Blog im nächsten Jahr auch folgen (siehe Traumdestinationen). Doch die Zeit bis dahin nutzen wir, um zu erkären, weshalb man auch in der Schweiz den Hobbits auf der Spur sein kann:

Unser VW-Bus parkierten wir nämlich auf dem Camping Jungfrau in Lauterbrunnen. Anscheinend wanderte vor langer Zeit der 19-jährige J.R.R. Tolkien durch diese Gegend und wurde inspiriert. Seine Beschreibungen vom Rivendell ähneln diesem Tal voller Wasserfälle sehr.  Frodo und seine Begleiter überquerten den Fluss mit dem elbischen Namen Bruinen. Vielleicht hat Tolkien die weisse Lütschine, welche durchs Lauterbrunnenthal fliesst, ebenso gefallen wie uns! Denn das elbische Wort wörtlich übersetzt bedeutet „Lautwasser“. Na klingelt es da auch bei euch? 😉

Jeder Zweifler darf gerne selber recherchieren.

Wasserfälle in Lauterbrunnen

Der Name Lauterbrunnen passt zu diesem Tal wie die Faust aufs Auge. Es gibt über 70 Wasserfälle, die hier runter donnern. Unter anderem der höchste freifallende Wasserfall der Schweiz.

Wir spazierten dem Weg entlang, machten Fotos und genossen die Wärme. An diesem Tag haben wir uns nämlich fast umsonst gut eingepackt.

Nur bei den Trümmelbachfällen waren wir auf einmal froh um unsere Regenjacke. 20’000 Liter Wasser donnern diese 10 Wasserfällen durch Tunnels im Fels runter. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es war laut, feucht und einmalig!

Wer hätte gedacht, dass es über ein Bergdorf in der Schweiz so viel zu erzählen gibt?

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