Wenn du an diesen Sommer zurückdenkst? Was fällt dir ein? Das bombastisch heisse Wetter,  die vielen Stunden im kühlen Nass oder doch wie du dich im kühlen Keller versteckst? Nicht so im Berneroberland, jedenfalls zurzeit im Juli als wir dort waren. Es war wolkig und man musste mit Schauern rechnen. Also haben wir uns andere Beschäftigungen gesucht und uns in diese Gegend verliebt! Anscheinend geht es vielen anderen gleich, wie sonst sollen wir den Strom an Touristen  erklären?


Wir gingen mit der Brienzer Rothornbahn auf den entsprechenden Berg. Die Aussicht sollte einmalig mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau sein. Natürlich nicht für uns, Wolken waren im Blickfeld. Wir genossen eine heisse Schoggi nach der kühleren Fahrt und machten uns dann auf einem Teilabschnitt zurück ins Tal. (Ja, wir wandern lieber von oben nach unten und nehmen den Muskelkater in Kauf!)


Schnell merkten wir, dass Wandern eine gute Sache ist. Wir waren fast alleine unterwegs. All die ausländischen Touristen scheinen diese Art von Bergbesichtigung nicht zu kennen! Wir genossen das grüne Gras, die frische Luft und die Aussicht. Denn auch ohne die drei Bergmassive konnten wir den wunderschönen Brienzersee erkennen. Da ist das Wasser fast so blau wie in den Malediven.

Für Yasmin war die Wanderung besonders frisch und sie hoffte fest, dass die Wolken ihre Regentropfen noch ein bisschen länger bei sich behalten. Die Regenjacke ging nämlich kaputt und man konnte sie nicht mehr schliessen. Unten im Dorf angekommen suchten wir deshalb schnell eine neue. Jetzt hat sie wieder warm und ist bestens vor Regen und Wind geschützt. Die neue kommt natürlich mit bis ans andere Ende der Welt! Wenn die wüsste, auf welche Abenteuer sie sich mit mir eingelassen hat!

Abends kochten wir unser erstes Campermenue (am Abend zuvor gab es nämlich nur Müesli, da es geregnet hatte und wir  auf das Kochen unter freiem Himmel verzichtet haben), genossen unsere luxuriöse Einrichtung und dankten innerlich Marianne und Rolf, dass sie so guten Geschmack beim Ausstatten hatten!


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