Auch am nächsten Morgen war es nicht wärmer auf dem Grimsel. Zuhause schwitzen alle und wir hatten sogar zu kalt, um uns um den Abwasch zu kümmern. So packten wir unser Frühstücksgeschirr ungewaschen ein und suchten schnell einen wärmeren Ort auf.

Wir hatten Glück, unser GPS riet uns ein bisschen zurückzufahren und die Route über den Nufenenpass bei Obergoms zu nehmen. Unsere Freunde hatten dagegen das Pech und standen beim Gotthard mehrere Stunden im Stau. So kam es, dass wir viel früher als sie beim Camping in Monteggio ankamen. Wir hatten genügend Zeit unser dreckiges Geschirr zu waschen, unsere Kleidung in die Waschmaschine zu werfen und unsere Badesachen anzuziehen, damit wir bei ihrer Ankunft ihnen lässig aus dem Pool zuwinken können. Den im Tessin war es definitiv heisser und für uns schon fast ein Klimaschock.  😉

Ein Zelt, ein Wohnmobil mit Vorzelt und unser VW-Bus brauchen definitiv mehr Platz und Zeit beim Einzurichten und so war es doch eine gute Entscheidung, den  Platz bereits vorher zu reservieren. Sonst hätten sie bestimmt keine zwei Campingplätze nebeneinander frei gehabt. So richteten wir uns ein, assen unser erstes gemeinsames Essen und genossen unseren gemeinsamen Abend. Passend zu unserer Tour de Suisse haben wir unseren Schlafplatz mit einer Schweizerfahne markiert, ganz gut weil ja auch bald Nationalfeiertag war!

Unser erster gemeinsamer Ausflug ging ins Verzascatal. Einer von uns war wagemutig genug, sich kopfüber von der Staumauer runterzustürzen. Natürlich an einem Bungee-Seil angebunden. Aber den Nervenkitzel spürte definitiv die ganze Gruppe, vielleicht waren sogar einzelne nervöser als der Springer selbst.

Schon bald ging es gemütlicher weiter beim Baden in der Verzasca. Der Gletscherfluss war eisigkalt, jedenfalls für eine bestimmte Brünette, die schnell einmal friert. Aber Yasmin konnte sich das nicht entgehen lassen. sie hatte schon zu viel Gutes von diesem Fluss gehört. Nach langem hin und her traute sie sich im kühlen Nass abzutauchen und schrie dabei so laut, dass sie alle anderen vertrieb. Wirklich! Doch kaum ist man wieder an der Oberfläche wärmt die Sonne und deshalb konnte man sie dann kaum mehr bremsen. Yasmin sprang noch mehrmals ins Wasser und irgendwann ging es dann auch, ohne zu schreien. Das Wasser war glasklar und die Umgebung mit den vielen Steinen einfach märchenhaft. Wenn du noch nie in der Verzasca baden warst, dann mach das umbedingt einmal! Und wer uns einen Tipp hat, wie wir in diesem Fluss tauchen können, nur her damit! Wir suchten vorher vergeblich nach einem Anbieter in der Region. Schade!

Ah und übrigens, endlich ein Ort, wo wir Dronie wieder auspacken konnten!

Ich merke gerade, dass es vom nächsten Tag kaum Fotos. gibt Aber der ist auch nicht wirklich einen eigenen Blog wert. Wir gingen im Lago de Lugano baden und in einer Pizzeria essen. Et finit! 🙂


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