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Falls du dir erhoffst, dass du dieses unglaublich schöne Inselparadies zum gleichen Preis wie die typischen Backpacker-Ziele in Asien besuchen kannst, dann müssen wir dich leider enttäuschen. Das Preisniveau ist doch noch ein bisschen anderes. Trotzdem möchten wir dir Tipps auf den Weg geben, deine Reise kostengünstig zu planen.

Was dich in diesem Bericht erwartet:

  1. Flugpreise nach Tahiti – Der Trick!
  2. Von einer Insel zur nächsten hüpfen:
  3. Fortbewegung ohne Mietauto:
  4. Günstige Unterkünfte finden:
  5. Verpflegung auf den Inseln:
  6. Hauptbeschäftigung Tauchen:
  7. Unser Budget:

1. Flugpreise nach Tahiti – Der Trick!

tahiti_aussicht

Anreise direkt aus Europa: Der unkomplizierteste Weg, wird über Frankreich sein. Von dort gibt es einen Flug von Paris mit einem kurzen Zwischenstopp in Los Angeles nach Tahiti. Wir nennen das bewusst nicht die günstigste Variante, aber denk daran, du fliegst gerade einmal um die Welt, das hat seinen Preis.

Anreise ausserhalb von Europa: Tahiti Nui verbindet Tahiti mit zahlreichen anderen Ländern rund um den Südpazifik. Lange hatte diese Fluggesellschaft das Monopol und dementsprechend die Preise hoch angesetzt. Wir haben per Zufall einen Trick gefunden. Viele „Codeshared Partner“ bieten die Flüge von Tahiti Nui günstiger an. Das heisst, dass wir den Flug nach Auckland anstelle direkt bei der durchführenden Fluggesellschaft oder mit der zweit logischen Air New Zealand gebucht haben bei dem „Codeshare Parnter“ Quantas buchten. Die Nachfrage bei einer australischen Fluggesellschaft von Tahiti nach Auckland zu fliegen, ist eher klein, somit auch der Preis. Wir sparten bis zu 500 Franken! Gängige Flugsuchmaschinen helfen dir, beim Finden des richtigen Codeshare-Partners.

2. Von einer Insel zur nächsten hüpfen:

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Mit dem Flugzeug: Es gibt die sogenannten Air Tahiti Pässe. Du kannst aus vorgegebenen Kombinationen auswählen und recht günstig mehrere Insel besuchen. Der Nachteil daran ist, dass die Kombinationen meistens innerhalb der Inselgruppen bleiben und deshalb nicht unserer Vorstellung entsprach. Als wir die Inseln selber versuchten zu kombinieren, war der Preis viel zu teuer. Aber vielleicht ist ja eure Route kostengünstiger?

Mit der Fähre: Es gibt genau eine Fähre in ganz Französisch Polynesien. Diese liegt zwischen Tahiti und Moorea. Lustigerweise ist die schnellere Überfahrt mit dem Anbieter „Terevau“ günstiger als mit der Schiffsgesellschaft „Aremeti“. Die Fähren fahren mehrmals am Tag und die Tickets kannst du bis kurz vorher kaufen. Unser Spartipp, gehe vor der Ticketbuchung ins Informationszelt und hole dir eine Visitenkarte des Fährenanbieter. Damit erhältst du Rabatt!

Cargo-Schiffe: Wir haben unsere Taxifahrer, Gastgeber und Hafenmitarbeiter nach Cargo-Schiffen gefragt. Viele Antworten waren unbefriedigend. Die beste erhielten wir bis oben genannten Info-Zelt beim Fähren-Hafen nach Moorea. Zurzeit (2019) gäbe es dienstags und donnerstags Cargo-Schiffe zu den Gesellschaftsinseln (Bora Bora & Co.). Die Plätze seien primär für Einheimische. Tickets können nicht vorher gebucht werden. Die einzige Möglichkeit ist, am Tag der Abfahrt, beim Hafen zu stehen und zu fragen, ob es noch Plätze hat.

3. Fortbewegung ohne Mietauto:

Autostopp: Auf den grösseren Inseln (Tahiti und Moorea) war es kein Problem per Anhalter zu fahren. Vor allem die Einheimischen halten gerne für dich an. Einmal mussten wir nicht einmal den Daumen raushalten bevor, das erste Auto hielt! Auch unsere eigenen Gastgeber waren so freundlich, uns ab und an irgendwo hin zu fahren.

Velo: Bei manchen Unterkünften kann man günstig ein Velo mieten. Vor allem auf den kleineren Inseln ist das praktisch, um einkaufen zu gehen.

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Busse: In Moorea gibt es genau eine Strasse, die um die Insel fährt. Tatsächlich fährt darauf ein Bus seine Runden. Wir haben versucht den Fahrplan dazu herauszufinden. Anscheinend fährt der Bus einfach dann, wenn die Fähre fahrt. Da muss man selber ein bisschen kalkulieren, hoffen und warten.

Taxi: Auf den grösseren Inseln fahren Taxis. Wir nutzten diese eigentlich nur für den Flughafen. Sie sind schrecklich teuer!

4. Günstige Unterkünfte finden:

Zeltplätze: Auf vielen Inseln gibt es Zeltplätze. Da kannst du entweder mit deiner eigenen Ausrüstung campen oder auch häufig eine Hütte für wenig Geld mieten. Hier findest du alle Unterkunftsmöglichkeiten geordnet nach Insel: https://tahititourisme.ch/de-ch/insel/beste-orte-zu-bleiben/

Airbnb: Auf den grösseren Inseln (Tahiti, Moorea, Bora Bora) ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass du ein Zimmer per Airbnb findest. In Tahiti ist das Leben teurer und die Einheimischen freuen sich, so ein bisschen Geld dazu zu verdienen.

Gerade in diesem Bereich hätten wir noch ein bisschen mehr sparen können, aber Zwischendurch freuen wir uns einfach über ein eigenes Bad und Doppelzimmer.

5. Verpflegung auf den Inseln:

Auswärts Essen: Der einfachste Tipp ist: Gehe nicht dort essen, wo alle Touristen essen! Frage deine Gastgeber, deine Taxifahrer und deine Tauchlehrer. Es gibt günstiges Essen überall. In Tahiti assen wir häufig asiatisch bei den Foodtrucks beim Place Varieté. Die Portionen waren so gross, dass häufig ein Menue genügte.

Selber kochen: Das ist wohl kein grosses Geheimnis, wer selber kocht, spart Geld. Viele Campingplätze und Airbnb’s bieten die Unterkunft mit Küche an. Die Preise im Supermarkt sind eher hoch, trotzdem wirst du Geld sparen.

6. Tauchpakete auf verschiedenen Inseln:

Grosse Tauchschulen bieten dir Pakete zum Tauchen auf verschiedenen Inseln an. Wir haben vor und zurück gerechnet und festgestellt, dass man mit den Packages nicht günstiger kommt. Kleinere Tauchbasen bieten dir kleinere Preise.

7. Unser ungefähres Budget:

Schlafen3x Tahiti, 7x Moorea, 6x Fakarava900 CHF
Nahrung  500 CHF
TransportHonolulu → Papetee → Moorea →
Papeete → Fakarava → Papeete → Auckland
2500 CHF
SonstigesWaschen, Taxi200 CHF
Tauchen12 Tauchgänge1000 CHF
Totalfür zwei Personen 5100 CHF

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